Die Menge täglich neu hochgeladener Medien ist gewaltig:
10 Billionen Seiten Text
13 Milliarden Bilder
1 Milliarde Videos
Kein Wunder, dass wir inzwischen nach 30 bis 40 Sekunden unseren Fokus in digitalen Medien switchen und Medien nebenbei und parallel nutzen. Das bleibt nicht ohne Folgen!
Plakativ und vereinfacht heißt das:
Für unser Denken, Fühlen und Handeln :
Unser Gehirn gewöhnt sich an diese antrainierten Unterbrechungen. Immer schwerer fällt es vielen, konzentriert an einer Aufgabe zu bleiben – denn unser Nervensystem fordert neue Reize ein. Die notwendige Balance zwischen dem „langsamen, logischen und kritischem Denken“ und „schnellen intuitiven, emotionalem Denken“ geht verloren. Mehr unreflektiertes Handeln gewinnt die Oberhand – Vernunft, Innehalten und Differenzierung geht verloren.
Für unsere Kommunikation und Beziehungen – und Leben:
Je größer die Flut an Informationen, umso mehr braucht es um überhaupt noch aufzufallen das Besondere, dass Schrille, das Ansprechen unseres „Steinzeitgehirns“ . Kein Wunder, das gerade lautstarke Empörung und Drama Konjunktur hat. Und mit jeder medialen Reaktion darauf, wird die Erregungswelle größer und größer. Statt sinnstiftend zu Handeln wird konsumiert und gepostet. Kein Wunder, dass mentaler und körperlicher Stress zunimmt wahrend wir uns in den Echokammern unserer Meinungen einrichten.
Slow communication – Qualität statt Quantität
Als Dipl. Graphik-Designer, systemischer Coach, Dozent und Autor bin ich über 40 Jahre Teil der Kommunikationsbranche.
www.buetefisch.de
www.sketch4effects.de
www.red3.studio
So erlebe täglich, welche Macht Kommunikation auf unser Leben und auf unseren beruflichen Erfolg und Misserfolg hat. Genauso weiß ich um unsere Verantwortung, wie wir dieses scharfe Werkzeug nutzen – als Sender aber auch als Empfänger. Mit Slow communication reflektieren und experimentieren wir mit „gesunder“ Kommunikation. Das schließt auch ein, wie wir Medien gestalten und konsumieren, damit Menschen in Balance bleiben.
Impulse für Kommunikationskultur
Unsere Kommunikationskultur prägt unsere Entscheidungen und unser Handeln – egal, ob für den einzelnen oder für Teams Unternehmen und Organisationen – In meinen Workshops schaffen wir ein Labor für eine bessere Kommunikationskultur. Wir entwickeln Ansätze für slow communication, für eine Kommunikation, die nicht banalisiert, sondern Tiefe gewinnt. Für eine Kommunikation, die bereichert, statt überfordert. Für eine Kommunikation, die Brücken schlägt, statt Spaltung fördert. Das ist besonders wichtig, um in einer VUCA-Welt nicht die Balance zu verlieren.
Themen unserer Workshops und Impulsveranstaltungen sind u. a.:
Wir untersuchen und erleben die Mechanik unserer Aufmerksamkeit
Wir bringen schnelles und langsames Denken wieder in Balance – die Basis guter Kommunikation
Wir trainieren Deep Work und echte wertschätzende Verbindung
Wir erleben wie mit Sketchnoting und visuellem Storytelling Komplexität intelligent reduziert wird
Wir erkennen unsere kognitiven Verzerrungen und werden Selbst-bestimmter.
Wir finden Lösungen für Informationshygiene, für das „Weniger ist mehr“.
Selbstverständlich passen wir unsere Workshops an unsere unterschiedlichen Zielgruppen an. Denn der Zugang für dieses gesellschaftlich immer wichtiger Thema ist für Schüler und Auszubildende anders als für Studierende und Studenten an Hochschulen oder Teams und Abteilungen in Unternehmen und Organisationen.
Die Wissensdatenbank
Vertiefen statt Konsumieren.
Wahre Veränderung braucht Zeit und Kontinuität. Für alle Workshop-Teilnehmenden bietet dieser geschützte Bereich Zugriff auf vertiefende Materialien, methodische Skripte und die Begleitung für Ihre Slow-Communication-Challenges.
Lassen Sie uns gemeinsam die Taktung ändern.
Neugierig geworden – dann freue ich mich auf ein Gespräch.Für einen Kennenlerntermin schreiben Sie mir bitte eine Mail an: sigi@buetefisch.de