Weshalb slow communication

Wir können nicht, nicht kommunizieren.“

Paul Watzlawick

Kommunikation ist unser Betriebssystem für unser Denken, Fühlen und Zusammenleben.
Unsere Kommunikation hat damit großen Einfluss auf unser Leben und das der anderen
.“

Siegfried Bütefisch

„(Langsames) Denken (und Kommunizieren) ist für Menschen wie Schwimmen für Katzen; sie können es, aber sie tun es lieber nicht.“

Daniel Kahneman
(Ergänzungen Siegfried Bütefisch)

10 Billionen Seiten Text
13 Milliarden Bilder
1 Milliarde Videos

Kein Wunder, dass wir inzwischen nach 30 bis 40 Sekunden unseren Fokus in digitalen Medien switchen und Medien nebenbei und parallel nutzen. Das bleibt nicht ohne Folgen!

Plakativ und vereinfacht heißt das …

… für unser Denken, Fühlen und Handeln :

Unser Gehirn gewöhnt sich an diese antrainierten Unterbrechungen. Immer schwerer fällt es vielen, konzentriert an einer Aufgabe zu bleiben – denn unser Nervensystem fordert neue Reize ein. Die notwendige Balance zwischen dem „langsamen, logischen und kritischem Denken“ und dem „schnellen intuitiven, emotionalen Denken“ geht verloren. Mehr unreflektiertes Handeln gewinnt die Oberhand – Vernunft, Innehalten und Differenzierung gehen verloren. Mit slow communication bringen wir diese Kommunikation und Denkmuster wieder mehr ins Gleichgewicht.

… für unsere Kommunikation und Beziehungen – und Leben:

Je größer die Flut an Informationen, umso mehr braucht es, um überhaupt noch aufzufallen, das Besondere, das Schrille, das Ansprechen unseres „Steinzeitgehirns“ . Kein Wunder, dass gerade lautstarke Empörung und Drama Konjunktur haben. Und mit jeder medialen Reaktion darauf wird die Erregungswelle größer und größer. Statt sinnstiftend zu handeln, wird konsumiert und gepostet. Kein Wunder, dass mentaler und körperlicher Stress zunimmt, während wir uns in den Echokammern unserer Meinungen zufrieden einrichten. Slow communication zeigt einen Weg aus dieser Erregungsspirale und führt zu so letztlich zu mehr Gelassenheit.

Immer wichtiger wird in diesem Zusammenhang unsere Interaktionskultur mit künstlicher Intelligenz. Man schätzt, dass inzwischen 90 Prozent aller Texte, Codes, Bilder und Videos mit KI-Unterstützung oder sogar teilweise vollständig durch KI generiert sind. KI ist ein mächtiges Werkzeug, das uns kognitiv entlastet – vergleichbar mit Maschinen, die uns körperliche Arbeit erleichtern.

Wahrscheinlich brauchen wir künftig kognitive Kraftmaschinen, analog zu den Kraftmaschinen im Gym. So eine kognitive Kraftmaschine ist beispielsweise das langsame Denken, gefördert durch slow communication.

Und sobald KI und Robotik sich vereinen, werden die Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens noch weitaus drastischer. Mit Chancen wie auch mit Risiken!

Als Dipl. Graphik-Designer, Firmeninhaber, systemischer Coach, Dozent und Autor bin ich über 40 Jahre gestaltender Teil und zugleich Beobachter der Kommunikationsbranche.

www.buetefisch.de
www.sketch4effects.de
www.red3.studio

Mein Schwerpunkt ist und war nie klassische Werbung, sondern Wissentransfer! Der Ansatz dabei: wirkungsvolle audio-visuelle Kommunikation auf der Grundlage wissenschaftlicher Lern- und Wahrnehmungspsychologie bzw. moderner Didaktik.

So erlebe ich täglich, welche Macht Kommunikation auf unser Leben und auf unseren beruflichen Erfolg und Misserfolg hat. Genauso weiß ich um unsere Verantwortung, wie wir dieses scharfe Werkzeug nutzen – als Sender, aber auch als Empfänger. Mit Slow communication reflektieren und experimentieren wir mit „gesunder“ und zugleich wirkungsvoller Kommunikation – was Fühlen, Denken und Beziehungen einschließt.

Unsere Kommunikationskultur prägt unsere Entscheidungen und unser Handeln – egal, ob für den Einzelnen oder für Teams, Unternehmen und Organisationen. In meinen slow-communication-Workshops schaffen wir ein Labor für eine bessere Kommunikations- und Denkkultur. Wir entwickeln Ansätze für slow communication, für eine Kommunikation, die nicht banalisiert, sondern Tiefe gewinnt. Für eine Kommunikation, die bereichert, statt überfordert. Für eine Kommunikation, die Brücken schlägt, statt Spaltung fördert. Das ist besonders wichtig, um in einer VUCA*-Welt nicht die Balance zu verlieren.


*Voliatility/Volatilität/Flüchtigkeit – Das Veränderungstempo nimmt zu.
*Uncertainly/Unsicherheit – Die Ungewissheit steigt.
*Complexity/Komplexität – Keine einfachen Ursache-Wirkungsketten lassen sich erkennen.
*Ambiguity/Ambiguität7Mehrdeutigkeit – Die Unterscheidung zwischen falsch und richtig werden schwieriger

Wie laufen die Workshops und kürzeren Impulsveranstaltungen ab? Mit den Basisthemen schaffen wir ein Grundverständnis. Der Fokus liegt aber grundsätzlich auf Dingen, die den Teilnehmenden konkret bei Ihren Herausforderungen helfen. Wichtig ist dabei das Ausprobieren und Erleben – egal, ob wir insgesamt viel oder wenig Zeit haben.

„Es gibt einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis – die Tat!“

Folgend eine Auswahl an Themen mit denen slow communication Erfahrungen gemacht werden können:

Wir untersuchen und erleben die Mechanik unserer Aufmerksamkeit.

Wir bringen schnelles und langsames Denken wieder in Balance – die Basis guter Kommunikation.

Wir trainieren Deep Work und echte, wertschätzende Verbindung.

Wir erleben, wie mit Sketchnoting und visuellem Storytelling Komplexität intelligent reduziert wird.

Wir erkennen unsere kognitiven Verzerrungen und werden Selbst-bestimmter.

Wir finden Lösungen für Informationshygiene, für das „Weniger ist mehr“.

Wir gestalten wir die Mensch-Maschine-Kommunikation so, dass wir nicht dümmer werden.

Selbstverständlich passen wir unsere Workshops an unsere unterschiedlichen Zielgruppen an. Denn der Zugang für dieses gesellschaftlich immer wichtigere Thema, finden Schüler und Auszubildende auf einem anderen Weg als Studierende und Dozenten oder Teams und Abteilungen in Unternehmen und Organisationen.

Vertiefen statt Konsumieren.

Wahre Veränderung braucht Zeit und Kontinuität. Für alle Workshop-Teilnehmenden bietet dieser geschützte Bereich Zugriff auf Übungen, vertiefende Materialien, Skripte und die Begleitung für ihre Slow-Communication-Challenges.

Möchten Sie mehr erfahren?

Dann schreiben Sie mir bitte eine Mail an:
sigi@buetefisch.de