Drei Arten von Fehlern – und deren Folgen

Bedeuten mehr Fehler auch mehr kreative Lösungen? So einfach ist es leider nicht. Fehler bei Routineaufgaben und Abläufen bringen keinen Gewinn und kosten nur Geld und andere Ressourcen. Hier hilft meist mehr Konzentration oder das Vorgehen nach einer Checkliste. Fehler bei komplexen Aufnahmen sind nicht zu vermeiden. Hier gilt es, ein „Frühwarnsystem“ zu entwickeln, um diese Fehler zu vermeiden oder wenigstens abzupuffern. Je besser das gelingt, umso besser ist die…

slow thinking durch slow communication

Logik ist das Letzte, was das Gehirn tut. So brachte es die britische Hirnforscherin Susan Greenfield auf den Punkt. Menschen treffen irrationale Entscheidungen und machen Fehler. Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman unterscheidet in seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ das schnelle, instinktive und emotionale Denken und das langsamere, logische Denken. Beides hat Vorteile und hat unser Überleben gesichert. Beide Denksysteme haben auch Kehrseiten und je besser es uns gelingt diese Denksysteme bewusst zu…

VUCA – Lösungen mit slow communication?

„VUCA“ – volatile, uncertain, complex, ambiguous (unberechenbar, unsicher, komplex, unklar) Wenn heutige und zukünftige Herausforderungen beschrieben werden, fällt immer häufiger der Begriff VUCA. Denn egal, ob es um Prozesse, Produktentwicklung und Kommunikation geht,  „VUCA“ fordert neue Lösungsansätze. Gerade das „Unberechenbare, Unsichere, Komplexe und Unklare“ steht diametral einer wirksamen und guten Kommunikation entgegen. Denn angenehm empfundene Kommunikation ist emphatisch und klar, bringt Dinge auf den Punkt. Je mehr „VUCA“, umso besser…

Sieben Minuten und zwischen 1.500 und 2.000 Wörter lang – der optimale slow media Beitrag auf Websites

Die aktuellen Statistiken belegen: längere Artikel werden gelesen, Werbebanner nerven! Nicht von ungefähr verbreiten sich AD-Blocker mehr und mehr, um uns vor der Werbeflut zu schützen. Denn User wollen überwiegend nützliche oder wenigsten unterhaltsame Inhalte – aber selten aufdringliche Werbebotschaften noch künstlich aufgeblasene Textmonster. Wie geht es Ihnen und vielleicht noch wichtiger – wie kommunizieren Sie im Web? Übrigens ist ein guter Text (das Gleiche gilt für Vortrag und Rede)…

Spiel mir das Lied vom Tod – Beispiel für slow communication

Zeit, nach dem Stand der Sonne zu schauen Ein Kunde hat mich nach unserem Weihnachtsgruß nochmal darauf gestoßen, danke dafür. Spiel mir das Lied vom Tod ist ein perfektes Filmbeispiel für den erzählerisch langen Atem, für den Mut zur slow communication – bei aller Dramatik und Aktion. Viel Zeit für Gesichtsausdrücke, Landschaft, Stimmungen, Dialoge – und Zeit vor dem entscheidenden Show Down, der Entscheidung auf Leben und Tod noch kurz…

Man muss zuerst das Problem verstehen, bevor man es lösen kann

Kluge Fragen kommen vor schnellen Antworten. Von Einstein stammt folgendes Zitat: „Wenn ich eine Stunde habe, um ein Problem zu lösen, dann beschäftige ich mich 55 Minuten mit dem Problem und 5 Minuten mit der Lösung.“ Ob 55/5 immer das passende Verhältnis für alle Herausforderungen ist, sei dahingestellt. Wichtig ist aber, schlechte Lösungen beruhen fast immer auf dem Nichtverstehen des Problems. Slow communication heißt, sich für die Problemanalyse und die…

Übergangsräume und Übergangsphasen fördern Kreativität und Innovation

Ein Plädoyer für das „Dazwischen“ Übergangsräume bzw. -phasen gehören zur slow communication-Orientierung. Es ist die Phase zwischen dem „Offensein für viele Eindrücke“ und dem „fokussierenden Monotasking“. Als Metapher dazu ein Blick in die Natur: Auch hier sind die Übergangsräume wie z. B. zwischen Wald und Wiese, zwischen Meer und Land, zwischen Flachwasserzone und Tiefwasserzone Biotope mit einer ganz besonders vielfältigen Flora und Fauna. Besondere Anforderungen bewirken besondere Anpassungsleistungen! Diese Übergangsräume…

Mit der Wahrnehmung fängt alles an

Unsere Wahrnehmung ist unsere Verbindung zur Welt. Wahrnehmungen, Sinneseindrücke sind der Treibstoff für Emotion und Denken. Und je präziser und reicher unsere Wahrnehmungen sind, umso besser wird unsere Kommunikation. Emotion, Denken, Kommunikation – dies alles führt zu Erkenntnis und mündet letztendlich in Bewusstsein für die Welt. Mit der Wahrnehmung fängt alles an – mit slow communication schaffen wir den Rahmen, „Wahrnehmungen bewusster wahrzunehmen“. Dieses Mehr an Treibstoff ist der Mehrwert…

Die Kunst ein guter Gastgeber zu sein – the Art of Hosting

Menschen gewinnen und befähigen Wie gelingt es, Menschen dazu einzuladen, sich aktiv einzubringen, miteinander Ideen zu entwickeln, leidenschaftlich Positionen auszudiskutieren, Neues zu entdecken – und sich dann motiviert und orientiert auf den Weg zu machen? Es war schon immer ein tiefes menschliches Bedürfnis, miteinander zu reden, sich zu verbinden und gemeinsam auf den Weg zu machen. Manche dieser Formen sind alt, wie z. B. rund um das Feuer zu sitzen,…